Auf meiner Anlage kommen ausschließlich Modellbahn-Transformatoren zum Einsatz:

  Vorteile:
  Diese Transformatoren besitzen einen thermischem Überlastschutz (Bi-Metallschalter), der den Stromkreis bei Überlast (zu viele Verbraucher) oder Kurzschluss sicher abschaltet und nach Beseitigung des Fehlers (nach einigen Minuten) die Spannung selbsttätig wieder einschaltet.
  Diese Trafos sind bedingt kurzschlussfest, d.h. sie begrenzen den Kurzschlussstrom (in dem die Ausgangsspannung im Kurzschlussfall stark zurückgeht) bis der Bimetallschalter abschaltet.

  Nachteile:
  Modellbahntrafos (z.B. von Märklin) sind sehr teuer (es gibt jedoch auch preiswertere sogenannte "Spielzeugtrafos" von Titan, Conrad, Reichelt, Tams usw.)
  Starke Lastabhängigkeit der Ausgangsspannung (mehr Züge => kleinere Spannung => langsamer)

  Fazit:
  Wegen der großen Brandgefahr (durch Überhitzen des Trafos bzw. glühende Leitungen im Kurzschlussfall) oder um das verschmoren von Radsätzen bei Entgleisungen zu verhindern, verwende ich ausschließlich Modellbahntrafos mit einer Leistung bis max. 64 VA (d.h. Nennstrom max. 4A).
  Die starke Lastabhängigkeit dieser Trafos wird durch die heute üblichen Decoder mit Lastausgleich zum größten Teil kompensiert.

Diese Trafos habe ich inzwischen im Wertstoffhof entsorgt, ...

... nachdem einer von ihnen nach einem Kurschluss total verschmorte.

                              Gott sei Dank, dass nicht Schlimmeres passiert ist!

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