Stellpult

Mein gutes altes Stellpult (Stand: 1998), gesteuert per Apple IIe und "ArnoBin" (selbstgeschriebene Software in Applesoft BASIC)

 

Siehe hierzu weiter unten:

Chronologie zu meinem Stellpult

 

 


Seit Sept. 2017 verwende ich zum Steuern meiner Anlage einen 40" Monitor

(4K-Fernseher LG ELECTRONICS 40 UH 630 V UHD 4K LED TV)

In waagrechter Bildschirm-Position ist das Gleisbild auch von am Stelltisch stehenden Besuchern sehr gut einsehbar.

Beim waagrecht angeordneten Bildschirm gab/gibt es bezüglich Lesbarkeit links oben leichte Probleme. Deshalb habe ich den "Monitor" gleich von Anfang an neigbar eingebaut. Dadurch ist das gesamte Gleisbild ganzflächig gut erfassbar. Jetzt bräuchte ich zum Bewegen des Monitors nur noch einen preiswerten Linearmotor mit ca. 10 cm Hub, den ich per Mausklick bewegen kann.

Da die Auflösung beim 4K-Fernseher mit 3840 × 2160 Pixel so riesig ist, ist das Gleisbild (Auflösung 16x16) auch aus der Nähe betrachtet noch gestochen scharf, siehe folgendes Foto. Der Moiré-Effekt im Bild ist nicht sichtbar, er entsteht erst beim Fotografieren.

Mein Monitor sollte bei 4K-Auflösung und 60 Hz mit HDMI 2.0 versorgt werden. Ich verwende zur Zeit noch den  i-tec-Adapter USB 3.0 to HDMI 1.4 (OK für 4K und 30Hz, siehe Bild =>) und mein Notebook mit USB 2.0. Diese Konstellation macht manchmal Probleme beim Aktualisieren verdeckter Fenster (sie bleiben ausgegraut).

Einstellungen in Win10

i-tec USB3.0 to HDMI


Weitere techn. Infos zur Bildschirmanzeige: hier

Der obige Screenshot von meinem WinDigipet-Gleisbild ist (wie alle Bilder) per Mausklick in zwei Stufen vergrößerbar.

Chronologie zu meinem Stellpult:

1990 habe ich mit dem Bau des Stellpultes begonnen:

Größe: 158 cm lang, 71 cm breit und 10 cm tief,   Alu-Platte 3 mm dick
Einteilung: Auf der Rückseite der Alu-Platte wurden zunächst mit einer Reißnadel 34 Zeilen und 44 Spalten aufgeritzt und das Gleisbild mit einem Filzstift (spiegelbildlich) aufgezeichnet. Anschließend wurden für die Ausleuchtung des Stellpultes 743 Löcher mit einem Durchmesser von 6,3 mm gebohrt
Gestaltung: Auf der Vorderseite wurde (nach dem Abschleifen der Platte) mit Hilfe eines Lineals (als Anschlag steckte ich jeweils in zwei Löcher einen Bohrer) und schwarzem Filzstift das Gleisbild aufgezeichnet und mit Reibebuchstaben beschriftet. Zum Schutz wurde das ganze Gleisbild mit einer klaren, selbstklebenden Schutzfolie überzogen.  Dann wurden in die Löcher 5mm-LEDs (mit schwarzer Kunststofffassung) eingebaut und auf der Rückseite verdrahtet.
  Aufgaben des Stellpultes:
1990-1994:
  Stellen von Fahrstraßen durch gleichzeitiges Drücken von Start- und Ziel-Tasten 
Beispiel: Start-Taster in Baden Gleis 3, Ziel-Taster auf der Strecke nach Schattenbach => alle beteiligten Weichen, Signale (und ein Relais zur Gleisbildausleuchtung) werden mit Hilfe einer Diodenmatrix gestellt.
  Ausleuchtung der Fahrstraßen geschieht am Stellpult über eine echte Rückmeldung über die Umschaltkontakte der Roco-Weichenantriebe 
  Belegtmeldung am Stellpult erfolgt über 80 Stromfühler
1994-2000:
  Stellen von Fahrstraßen geschah jetzt mit dem Apple IIe, indem man beispielsweise zum Stellen obiger Fahrstraße B3S eingab. Es standen ca. 600 Fahrstraßen zur Verfügung, die mangels Hauptspeicher (64 kB) einzeln von zwei Floppy-Disks eingelesen wurden (erste Hälfte der Alphabets vom linken und die zweite vom rechten Disketten-Laufwerk).
2000-2017:
  Seit ich Win-Digipet als Steuerungsprogramm verwende, hat das Stellpult nur noch dekorativen Charkter. Es zeigt jedoch weiterhin die gestellten Fahrstraßen und auf 80 Meldestrecken (von inzwischen 392)  die Gleis-Belegung an.

Mein gutes altes Stellpult hat ausgedient und wurde nach 27 Jahren Dienstzeit am 5.7.2017 in den Ruhe-Stand versetzt.

Die Kabel zur echten Weichen-stellungsrückmeldung sind nun überflüssig.


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ca. 1940: Spielzeug-Eisenbahn in Spur 1 von Märklin (Göppingen) und Bing (Nürnberg)
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